• Architekt Bonn Studierendenwohnheim Pariser Straße, Architekt Bonn
  • Architekt Bonn Studierendenwohnheim Pariser Straße, Architekt Bonn
  • Architekt Bonn Studierendenwohnheim Pariser Straße, Architekt Bonn
  • Architekt Bonn Studierendenwohnheim Pariser Straße, Architekt Bonn
  • Architekt Bonn Studierendenwohnheim Pariser Straße, Architekt Bonn
  • Architekt Bonn Studierendenwohnheim Pariser Straße, Architekt Bonn
  • Architekt Bonn Studierendenwohnheim Pariser Straße, Architekt Bonn
  • Architekt Bonn Studierendenwohnheim Pariser Straße, Architekt Bonn
  • Architekt Bonn Studierendenwohnheim Pariser Straße, Architekt Bonn
  • Architekt Bonn Studierendenwohnheim Pariser Straße, Architekt Bonn
  • Architekt Bonn Studierendenwohnheim Pariser Straße, Architekt Bonn
  • Architekt Bonn Studierendenwohnheim Pariser Straße, Architekt Bonn
  • Architekt Bonn Studierendenwohnheim Pariser Straße, Architekt Bonn
  • Architekt Bonn Studierendenwohnheim Pariser Straße, Architekt Bonn
  • Architekt Bonn Studierendenwohnheim Pariser Straße, Architekt Bonn
  • Architekt Bonn Studierendenwohnheim Pariser Straße, Architekt Bonn
  • Architekt Bonn Studierendenwohnheim Pariser Straße, Architekt Bonn
  • Architekt Bonn Studierendenwohnheim Pariser Straße, Architekt Bonn
  • Architekt Bonn Studierendenwohnheim Pariser Straße, Architekt Bonn
  • Architekt Bonn Studierendenwohnheim Pariser Straße, Architekt Bonn

Infos zum Projekt

Studierendenwohnheim Pariser Straße

Umbau und Modernisierung eines Studierendenwohnheims mit 321 Apartments in Bonn-Auerberg.

 

Lage

Das Studierendenwohnheim befindet sich an der Pariser Straße 54 in Bonn-Auerberg. Das ca. 7.200 qm große Grundstück ist Eigentum des Studierendenwerks Bonn. Unmittelbar vor dem Wohnheim liegt die Straßenbahnhaltestelle der Linien 61 und 65, zusätzlich ist das Wohnheim über zahlreiche Buslinien mit der Bonner Innenstadt in kurzer Zeit erreichbar.

 

Bestandsgebäude

Das Gebäude wurde im Jahr 1972 als Studierendenwohnheim in Schottenbauweise aus Stahlbeton errichtet. Die Fassade wurde überwiegend aus Fertigbetonteilen erstellt. Dabei handelt es sich um Sandwich-Platten mit Kerndämmung, bestehend aus einer tragenden inneren Betonschale und einer äußeren Waschbetonplatte. Die fensterlosen Außenwände an den Giebelseiten waren mit einer Klinker-Vorsatzschale verkleidet. Mit bis zu acht Geschossen, die sich in den oberen Etagen abtreppen, handelt es sich um ein Gebäude mittlerer Höhe. Im Bestandsgebäude existierten 316 Einzelapartments, sowie im Erdgeschoss eine drei-Zimmer-Wohnung und ein Gemeinschaftsraum. Neben dem Gebäude befindet sich ein Parkdeck mit insgesamt 107 PWK-Stellplätzen auf zwei Ebenen.

 

Schadstoffsanierung und Abbrucharbeiten

Am Gebäude wurden im Vorfeld durch ein Gutachten diverse für die Entstehungszeit typische Schadstoffe festgestellt. Im Zuge der Abbrucharbeiten wurde daher zunächst eine umfassende Schadstoffsanierung durch eine Fachfirma durchgeführt. Im Innenraum wurden alle Wand-, Boden- und Deckenbekleidungen entfernt. Ebenfalls wurden alle Außenfenster und Türen ausgebaut. An den Fassaden wurden die teilweise maroden Klinkerschalen abgebrochen.

 

Umbaukonzept

Das Gebäude wird in seiner bestehenden Struktur erhalten und gemäß den Anforderungen der EnEV und der KfW-Richtlinien zur energetischen Sanierung zu einem Studierendenwohnheim mit Mischnutzung ausgebaut. Die Fassade wird mit einem Wärmedämmverbundsystem aus nicht brennbarem mineralischem Dämmstoff mit Oberputz erneuert.

Die einzelnen Bauteile des Gebäudekomplexes werden durch zurückversetzte Flurbereiche gegliedert. An diesen „Einschnitten“ werden neue Pfosten-Riegel-Fassaden aus Aluminium mit dunkler Oberfläche errichtet, wodurch die verschiedenen helleren Gebäudeteile optisch betont werden. Die Bauteile erhalten einen Farbanstrich in verschiedenen Tonabstufungen. Dadurch bleibt das Wohnheim als Einheit erkennbar, erscheint aber auf einen kleineren Maßstab untergliedert, der sich in den städtebaulichen Kontext einfügt.

Sämtliche Dächer des Wohnheims werden grunderneuert. Die Türen werden gemäß der Brandschutzanforderungen ertüchtigt. Insgesamt werden 321 Wohneinheiten hergestellt. Die Apartments sind mit Pantryküche und Bad ausgestattet und werden vollständig möbliert an die Studierenden vermietet. Im Erdgeschoss wird ein Versammlungsraum mit Küche und Sanitärräumen hergestellt, der künftig über einen separaten Eingang zugänglich ist.

 

Technische Gebäudeausstattung

Das Wohnheim erhält einen Fernwärmeanschluss. Die innenliegenden Bäder der Apartments werden mit Abluftanlagen ausgestattet. Die Beleuchtung erfolgt mit energiesparenden LED-Leuchten.

 

Links

Verfolgen Sie den aktuellen Projektfortschritt in unserem Blog:

1. Baubeginn Studierendenwohnheim Pariser Straße

2. Video zum Baufortschritt Studierendenwohnheim Pariser Straße, Teil 1

3. Video zum Baufortschritt Studierendenwohnheim Pariser Straße, Teil 2

4. Fertigstellung Studierendenwohnheim Pariser Straße 

 

Das schreibt die Presse über dieses Projekt:

– General-Anzeiger Bonn vom 17.01.2017: www-general-anzeiger-bonn.de/studierendenwerk-investiert-15-millionen/

– General-Anzeiger Bonn vom 07.10.2019: www-general-anzeiger-bonn.de/studierendenwohnheim-pariser-straße-eingeweiht

 

Informationen zum Studierendenwerk finden Sie auf der Internetseite des Studierendenwerk Bonn AöR.

Fotos: Constantin Meyer, Köln: www.constantin-meyer.de

 

Zurück zur Projektübersicht.

Bauherr

Studierendenwerk Bonn AöR

Funktion

Studierendenwohnheim

Bruttogeschossfläche

ca. 10.400 qm

Bruttorauminhalt

ca. 28.700 cbm

Projektstatus

Fertiggestellt

Besonderheiten

Energetische Sanierung, Modernisierung, Bauen im Bestand

Category
01 Wohnen
Tags
Architekt Bonn, Bestandsumbau, Sanierung, Studierendenwohnen, Wohnheim